Das Donnerstagsgebet im November stand unter dem Thema:  
wir hüten das Feuer – nicht die Asche. 

Gut ein Dutzend Personen hatten sich um das Feuer auf dem Kirchvorplatz versammelt, dazu immer wieder weitere Interessierte und Kinder, die das Feuer anlockte.

Ja, Licht und Wärme locken, sind anziehend. So stellen wir uns die christliche Glaubensgemeinschaft, die Kirche vor. Jesus selbst braucht das Bild vom Feuer, um seine Sendung zu beschreiben: „Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen!“ (Lk 12,49).

Viele erleben die Kirche heute anders: dunkel, kalt, ungemütlich, ja ausgrenzend und verletzend.  Wie ein erloschenes Feuer, an dem niemand bleiben möchte - und gehen.

Wir wollen nicht gehen. Wir wollen ermutigen, miteinander die Glut unter der Asche zu suchen, damit das Feuer wieder brennen kann. 

Diesen Mut und dieses Vertrauen haben wir erbeten in Liedern, Gebeten und Texten; uns zugesprochen im Gespräch miteinander beim Teilen von Brot und Wein und beim abschließenden gegenseitigen Segen.

siehe auch Pressemeldung / Stellungnahme

Maria 2.0 - Stand 
beim Katholikentag 2022
in Stuttgart



Programm siehe hier


siehe auch Pressemitteilung

Gebet für geistliche Berufungen

erstellt von Maria 2.0 Berlin

kompletter Text zum Kopieren unter Stellungnahmen

Mittwoch 27.04., 19 - 20:30 Uhr 

Berufene im Dialog 

Frauenordination in Männerhand !?

Mahnwache am Sa 02.04. 
kann leider nicht stattfinden, 
wird auf Sa. 07. Mai verschoben

Mahnwache

am Samstag, 02.04.
von 12:00 bis 14:00 Uhr
in Essen am Dom
auf der Kettwiger Straße
am Citypastoral-GrüßGott-Pavillon

für Veränderungen in der katholischen Kirche

für Frieden in der Ukraine    

Gestern Abend (23. März) im Essener Dom: 

ca.80 Frauen und Männer feierten einen Gottesdienst, der Mut machen sollte für den Verbleib in der Kirche, für weiteres Engagement. Thematisiert wurde der Riss, der sich momentan durch die Kirche zieht, die Mauern, die aufgebaut werden z.B. durch amtskirchliche Strukturen. "Mit Gott überspringen wir Mauern!" so lautete dann auch der eindringliche Schluss-Satz der Dialogpredigt von Marlies Hennen-Nöhre (Geistliche Leiterin der kfd im Bistum Essen) und Elisabeth Hartmann-Kulla (Maria 2.0 im Bistum Essen).

Vier Säulen leuchteten in den ukrainischen Nationalfarben Gelb und Blau. Die Kollekte für die Opfer des Krieges belief sich auf 440 Euro, herzlichen Dank dafür!

Bilder u.a. von Bärbel van de Lücht, kfd

Gesammelte Sprüche zu:

Ich bleibe, weil ...

Ich bleibe, weil ich meinen Glauben nicht verloren habe.

 

Ich bleibe, weil ich von Innen meine Kirche mit verändern will.

 

Ich bleibe, weil ich auch Anderen Mut machen möchte, in unserer Kirche zu bleiben.

 

Ich bleibe, weil ich mich KATHOLISCH fühle, auch wenn nicht römisch-vatikanisch-katholisch.

 

Ich bleibe, weil mir das Glaubenszeugnis meiner Frau, kurz vor ihrem Tod, heute noch Mut zum Bleiben macht.

 

Ich bleibe, weil gerade jetzt die jahrzehntelangen Bemühungen von Frauen und Frauenverbänden um eine geschlechtergerechte Kirche zum Erfolg führen können.

 

Ich bleibe, weil Strukturveränderungen nur innerhalb der Struktur vorgenommen werden können.

 

Ich bleibe, weil die Gemeinschaft in der Kirche Heimat ist.

 

Ich bleibe in der Kirche, weil mir die Gemeinschaft am Herzen liegt.

 

Ich bleibe in der Kirche, weil ich Gemeinde mitgestalten möchte.

 

Ich bleibe in der Kirche, weil ich überholte Strukturen verändern möchte.

 

Ich bleibe in der Kirche, weil ich Kirche für uns und unsere Kinder lebendig halten möchte.

 

Ich bleibe, weil es macht mir Mut, dass ich nicht alleine bin. 

 

Ich bleibe, weil viele Gläubige gegen Misshandlung und Benachteiligung durch die „Kirche“  zusammenstehen.

 

Ich bleibe, weil meine Eltern mich so erzogen haben.

 

Ich bleibe, weil ich mich im Glauben fest verwurzelt und in der Kirche, trotz vieler Missstände, durch ihre guten Seiten beheimatet fühle.

 

Ich bleibe, weil ich davon überzeugt bin, dass ‚einfach Weglaufen‘ nicht der  richtige Weg ist, weil sich sonst nie etwas ändern wird.

 

Ich bleibe, weil die frohe Botschaft das ist, was uns im  Innersten zusammen hält und nicht eine altertümliche Folkloregruppe mit Herrschaftsallüren.

 

Ich bleibe, weil ich an eine jesuanische Kirche glaube und nicht an eine römisch vatikanische Institution.

 

Ich bleibe, weil ich in einem Bistum mit einer klaren Position für Veränderung und mit beginnender Umsetzung lebe, dessen fortschrittlichen Weg ich unterstützen und stärken möchte.

 

Ich bleibe, weil wir alle den gleichen Himmel haben, aber nicht alle den gleichen Horizont.

Ich bleibe, weil ich genau dieser Kirche so viel Gutes und positive Erfahrungen zu verdanken habe, dass ich nicht bereit bin aufzugeben. Die Botschaft, die uns trägt und im Miteinander prägt, ist es wert zu bleiben und auf Veränderungen zu hoffen.

Ich bliebe, weil ich mich in der Kirche mit ihren überwiegend guten Eigenschaften Zuhause fühle und für mich Weglaufen die Situation nicht verbessert sondern verschlimmert.

 

Ich bleibe, weil mir meine Gemeinde Heimat ist und ein Weggang mir ein Stück meiner Seele rauben würde.

 

Ich bleibe, weil Glaube Gemeinschaft braucht, die Kirche meine Heimat ist, ich viele aufrechte Katholiken kennengelernt habe, ich auf Veränderung im guten Sinne hoffe und sicher bin, dass Gottes Geist weiter weht.

 

Ich bleibe in der Kirche, weil ich das sinkende Schiff nicht im Stich lassen will.

Ich bleibe in der Kirche, weil sie mein Leben geprägt hat.

 

Ich bleibe in der Kirche, weil ich dabei sein will,  wenn unsere Forderungen endlich ernst genommen und umgesetzt werden.

 

Ich bleibe in der Kirche, weil ich dabei sein will, wenn unser Schiff nach notwendigen Reparaturarbeiten zu neuen Ufern aufbricht.

 

Ich bleibe, weil ich den Jungs nicht die Spielwiese überlassen will.

 

Ich bleibe, weil ich mir von den Amtsträgern nicht meinen Glauben und meine Glaubensgemeinschaften kaputt machen lasse.

 

Ich bleibe, weil ich mich in meinen Glaubensgruppen innerhalb der Kirche wohlfühle und davon bereichert werde.

 

Ich bleibe, weil viele authentische und integre Priester kenne, die in ihren Gemeinden und Gruppen wertvolle seelsorgerische Arbeit leisten.

 

Ich bleibe, weil ich nur von innen Reformen anstoßen und als Stachel im Fleisch immer wieder den Finger in die Wunde legen kann.

 

Ich bleibe, weil die Kirche meine Heimat, fast meine Familie ist, wenn auch mit teils duseliger Verwandtschaft.

 

Ich bleibe, weil ich in unserer Gemeinde eine Heimat gefunden habe und die Hoffnung auf ein geschwisterliches Miteinander nicht aufgeben möchte.

 

Ich bleibe, weil mein Glaube mir als Frau Orientierung im Leben gibt und weil ich hoffe, dass ich durch meinen Protest zu einer Veränderung der überkommenen Strukturen in der Kirche beitragen kann.

 

Ich bleibe, weil wir Frauen alle Narben vom katholischen Leben haben, aber Narben bedeuten nur, dass wir stärker sind als das, was versucht hat uns zu verletzen.

 

Ich bleibe, weil ich in meiner Jugend eine offene, fröhliche, stark machende Gemeinschaft erlebt habe, die mir gezeigt hat, wie Kirche sein kann und von der ich immer noch begeistert bin.

Mutmach-Gottesdienst 
„Wir überspringen Mauern“

 

„Wir überspringen Mauern“.…diesem Vorsatz wollen Frauen (und Männer) am 23. März 2022 Ausdruck verleihen, wenn sie sich um 18.30 Uhr zu einem Wortgottesdienst im Essener Dom treffen.

Es soll ein Mutmach-Gottesdienst sein in einer Zeit, in der immer mehr Menschen die Kirche verlassen. Die Gründe dafür finden sie im Umgang mit der Aufarbeitung von sexueller Gewalt, im Vertrauensverlust zu Kirchenleitungen und anderen vielfältigen Enttäuschungen.

Der Gottesdienst wird das alles nicht verschweigen, aber er will Mut machen, sich auch weiterhin in einer Kirche zu engagieren, die sich auf die Botschaft Jesu‘ besinnt, die froh machen kann und Kraft gibt. 
Wir wollen deutlich zeigen, warum wir bleiben und damit anderen Mut machen - trotz der zahlreichen Probleme in der katholischen Kirche - ebenfalls zu bleiben.

Kraft, um Mauern zu überspringen!

Geplant und organisiert wird der Gottesdienst in einer Kooperation von kfd (Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands) und Maria 2.0 im Bistum Essen. 

Mahnwache

am Samstag, 05.03. von 10:00 bis 12:00 Uhr
in Bottrop vor der St. Cyriakus-Kirche

für Veränderungen in der katholischen Kirche

für Frieden in der Ukraine    

wir ergänzen unsere Mahnwache am Samstag, 05.03. in Bottrop, um 

Gedenken für
Frieden in der Ukraine

werden Friedenskarten beschriften und 
diese dann an blau-gelben Bändern aufhängen lassen

Petition 
#OutInChurch – Für eine Kirche ohne Angst.

Petition unterschreiben    hier

Bistum unterstützt Initiative #OutInChurch


Link zur Seite des Bistums Essen    hier

Stellungnahme von Maria 2.0
zum Münchner Missbrauchsgutachten
siehe
hier

Gedenkfeier in Essen
für die Betroffenen des Missbrauchs 
in der katholischen Kirche, 
speziell für die, die verstorben sind, 
u.a. weil sie ihre Traumatisierung 
nicht mehr aushalten konnten

WAZ zur Aktion am Freitagabend 16-18 Uhr

siehe hier den Link

Ich bin draußen ... bei ...


30. Dezember 2021. Donnerstagnachmittag. Markt vor der Kirche in Essen-Holsterhausen. Marktbesucher*innen schauen erstaunt – oder verlegen – weg. Das Jesuskind wird auf dem Arm einer Frau über den Markt getragen. Die, die sich trauen das Kind und die Frau anzuschauen, können auf einem Handzettel (s. Foto) oder im Gespräch mehr erfahren. 

Viele finden den Weg in die Kirche - zur Krippe. Alle die kommen sprechen wir an: „Überrascht es Sie, dass das Kind nicht in der Krippe liegt?“  Unisono die Resonanz: „Nein; nachdem wir seine Botschaft, die Er im Stall hinterlassen hat, gelesen haben, überrascht es uns nicht. – Dazu ist er doch gekommen. – Uns müssen die Augen geöffnet werden. – Es ist wichtig, dass aus Seiner Sicht auf die Missstände aufmerksam gemacht wird. – Ein wunderbares Zeichen.  …“
Alle können das Kind finden. Wenn nicht auf dem Markt unter den Menschen, dann mitten in der Kirche unter dem Zeichen des Regenbogens.

Handzettel


 Vor der Kirche ….  auf dem Markt  

In der Krippe  


vor dem Altar 



Obiges Bild: 
Motiv zur Maria 2.0 - Postkartenaktion im Skizzenbuch 

der Künstlerin und Illustratorin Tanja Graumann, Altena

 

Pressemeldung 
 zur Maria 2.0 – Postkartenaktion 

 an Papst Franziskus 


Oktober/November 2021
 
Aus Anlass der Eröffnung der Weltsynode – bei der es um eine synodale Kirche gehen soll –  fordert die deutschlandweite Bewegung Maria 2.0 mit einer groß angelegten Postkartenaktion Papst Franziskus auf
·         die systemischen Ursachen sexualisierter Gewalt in der katholischen Kirch anzugehen und zu ändern,
·         hermetische Kleriker-Bünde aufzulösen, die zur Vertuschung der sexualisierten Gewalt beigetragen haben,
·         Frauen die ihnen von Gott gegebenen priesterlichen Berufungen in der römisch - katholischen Kirche nicht länger zu verwehren und sie an der kirchlichen Macht und am Weiheamt teilhaben zu lassen,
·         in der weltweiten Synode genau diese Probleme mit aufzugreifen und Frauen in diesen Prozess mit einzubeziehen,
damit das Ausbluten der katholischen Kirche, speziell hier in Deutschland, gestoppt werden kann.
Maria 2.0 steht für eine jesuanische Kirche, deren Wirklichkeit wieder etwas mit geltendem Menschenrecht und der Lebenswirklichkeit des Jahres 2021 zu tun hat. Synodalität bedeutet für uns, dass ALLE gemeinsam auf dem Weg sind. Soll das gelingen, dürfen Frauen auf allen Ebenen nicht länger ausgeschlossen werden.
Um diese wie auch die anderen Forderungen von Maria 2.0 zu untermauern, werden in der ersten Novemberwoche rund 20.000 Postkarten nach Rom an Papst Franziskus verschickt. Die Postkarte wurde von der Hamburger Maria 2.0-Gruppe entworfen. Viele Maria 2.0 Gruppen und Unterstützer*innen des bundesweiten Maria 2.0 Netzwerks waren von der Idee begeistert und schlossen sich der Aktion an, so dass die Postkarten nun von vielen Orten aus dem ganzen Bundesgebiet versandt werden.
Maria 2.0 macht immer wieder durch regionale und überregionale Protestaktionen patriarchale und klerikale Strukturen der katholischen Kirche sichtbar; zuletzt anlässlich der Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda (September 2021) und der zweiten Synodalversammlung des synodalen Wegs in Frankfurt (Oktober 2021). Sie wird auch auf dem Katholikentag 2022 in Stuttgart Ansprechpartnerin sein.
 
Maria 2.0
 
 
Pressekontakt:
Eva-Maria Schmitz        Maria 2.0 Hamburg                        [email protected]
Altfrid Norpoth                Maria 2.0 im Bistum Essen        [email protected] 

Großes Dankeschön
an den Liborius-Verlag /  Neue Katholische Verlagsgesellschaft mbH
für den für Maria 2.0 kostenfreien Druck
von insgesamt 25.000 Postkarten
und den für Maria 2.0 kostenfreien
Versand an rd. 30 Maria 2.0 - Zustellanschriften; DANKE!

Bischofskonferenz
in Fulda 2021 

Maria 2.0 Demo    (23.09.2021)

Wir waren dabei und wir waren laut 
gemeinsam mit ca. 80 Frauen und Männern aus 
Maria 2.0 - Gruppen aus zahlreichen Bistümern. 


Bildrechte: Linus Hartmann

Thesenanschlag 2.0 

Am 21. Februar 2021 beteiligten sich auch im Bistum Essen 
viele Frauen und Männer am bundesweiten Thesenanschlag von Maria 2.0.

  1. Domtür, Essen
  2. Herz-Jesu, Essen-Burgaltendorf
  3. Die sieben Thesen
  4. St. Joseph, Kierspe
  5. St. Hubertus und Raphal, Essen-Bergerhausen
  6. St. Lamberti, Gladbeck
  7. St. Maria-Magdalena, Wattenscheid
  8. St. Mariä Empfängnis, Essen-Holsterhausen


"Kommt zu Tisch" in Münster

20. September 2020 Domplatz Münster

Aktionswoche Mai 2020

Im Rahmen der Aktionswoche trafen sich am 14. Mai 2020 (unter Coronabedingungen mit Abstand und Maske) ca. 30 Frauen aus dem Bistum auf dem Kirchplatz des Kolumbariums St. Pius in Bochum-Wattenscheid zu einer Mahnwache.

Treffen mit Generalvikar Klaus Pfeffer

Am 9. Januar 2020 traf sich Generalvikar Klaus Pfeffer mit Vertreterinnen der Initiative Maria 2.0 aus Bochum-Wattenscheid, Kierspe, Oberhausen und Gladbeck.

Demo am Dom
in Essen

 

Am 12. Oktober 2019 liefen mehr als 300 TeilnehmerInnen vom Essener Hauptbahnhof zum Domplatz vor der Essener Münsterkirche.  

Die Demo war eine Kooperationsversanstaltung der kfd im Bistum Essen, 
der Initiative "Nicht mit uns!" aus Essen-Burgaltendorf und Maria 2.0. 


Mahnwache und Demo 
in Münster

Mahnwache auf dem Prinzipalmarkt in Münster und Demo zum Bischofshaus. 
5. Oktober 2019 mit Lisa Kötter.

Bischofskonferenz
Fulda 2019

Schon damals waren einige von uns mit dabei

Streikwoche Mai 2019

In der ersten Maiwoche 2019 traten die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen am Kolumbarium St. Pius in Bochum-Wattenscheid in den Streik! Sie feierten vor der geschlossenen Tür einen Wortgottesdienst und "umarmten" anschließend die Pius-Kirche mit einem weißen Band: "Weil wir die Kirche lieben!" Auch in den Gemeinden St. Maria Magdalena und St. Johannes in Bochum-Wattenscheid kam es zu Protestaktionen sowie in zahlreichen anderen Gemeinden innunserem Bistum